Sicherheit in vielen Bereichen

Sicher im Burgenland

Unter der Trägerschaft des Vereines Nachbarschaftshilfe Sicherheit - im Rahmen des EU-Regional Governance
Projektes „Sicherheit im Burgenland" - wurde von zahlreichen burgenländischen Experten unter Leitung der Fachhochschule Campus Wien eine zukunftsorientierte Sicherheitsstrategie für das Burgenland
entwickelt. Dieses Video dient als Animationsvideo zu dieser Sicherheitsstrategie.

Genauere Informationen zur Strategie erhalten Sie unter http://www.sicherimburgenland.at

Sicherheitsstrategie für das Burgenland

Schutz vor Gewalt

Gewalt ist keine Privatsache

Häusliche Gewalt tritt in allen sozialen Schichten unabhängig von Bildungsstand, religiöser und ethnischer Zugehörigkeit, Alter und Einkommen auf. Sie betrifft gleichermaßen Ehepaare, Lebensgemeinschaften und gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften.

So mancher denkt: Gewalt spielt sich „irgendwo da draußen“ ab - fernab vom persönlichen Umfeld. Gerne werden Gewaltdelikte „einschlägigen Kreisen“ zugeordnet, mit denen man weder gezielt noch zufällig Berührungspunkte hat. Ein für viele unvorstellbarer Gedanke ist, Gewalt könnte auch durch eine nahestehende Person ausgeübt werden. Genau das aber ist an der Tagesordnung.

Die Statistik belegt: Gerade dort, wo sich Menschen besonders sicher und geborgen fühlen, tritt Gewalt überdurchschnittlich häufig auf: In häuslicher und vertrauter Umgebung. Gewalt hat viele Gesichter und Opfer von Gewalt sind in den meisten Fällen Frauen, Kinder und ältere Menschen. Sie alle gemeinsam sind oft von einer sozialen oder wirtschaftlichen Abhängigkeit betroffen. Häufig macht sich der Täter auch die Hilflosigkeit seines Opfers zunutze. So kommt es beispielsweise zu verbaler Gewaltandrohung, Sexueller Nötigung,  Beschränkung der Bewegungsfreiheit, usw.

Wegweisung und Betretungsverbot

Das Gewaltschutzgesetz ermächtigt die Polizei, einen Gefährder aus der Wohnung, in der die gefährdete Person lebt wegzuweisen und mit einem Betretungsverbot zu belegen. Der damit verwirklichte Grundsatz "Wer schlägt, der geht" ermöglicht der gefährdeten Person in der vertrauten Umgebung zu bleiben.

Eine kostenlose und vertrauliche Beratung erhalten Sie beim

Gewaltschutzzentrum Burgenland
7400 Oberwart, Steinamangererstraße 4/1
www.gewaltschutzzentrum.at

Zivilcourage: Tipps für Zeugen und Helfer

JEDER KANN HELFEN

„Wie kann ich helfen?“, „Was kann ich tun?“ und „Sind es nicht anderen, die dafür zuständig sind?“. Diese Fragen stellen sich, wenn man Zeuge einer Straftat wird.

WEGGESCHAUT IST MITGEMACHT!

Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit und ein (allenfalls von Sensationsgier unterbrochenes) Desinteresse am Schicksal des Nächsten sind in unserer Gesellschaft häufig anzutreffen. Und klar ist auch, dass diese Phänomene ein Klima begünstigen, in dem es Straftätern leicht fällt, weitgehend unbehelligt zu agieren.

Viele von uns fühlen sich betroffen und wollen helfen, wenn andere belästigt, beraubt oder bedroht werden.

Dennoch bleibt die Hilfe oft aus: Einmal, weil es am Wissen fehlt, ob und wie geholfen werden kann. Und zum Zweiten, weil viele das Risiko fürchten, ihr eigenes Engagement könnte für sie selbst gefährlich werden.

 

HINWEIS

Wir alle sind schon von Gesetzes wegen verpflichtet, bei einem Unglücksfall (einem plötzlich eintretenden Ereignis) im Rahmen unserer Möglichkeiten einzugreifen. Jeder von uns trägt Verantwortung dafür, dass das Zusammenleben in unserer Gesellschaft friedlich und zivilisiert verläuft. Deshalb ist auch jeder gefordert, selbst als Zeuge und Helfer aktiv zu werden.

 

ERGREIFEN SIE DIE INITIATIVE

Für mehr Sicherheit im Alltag

6 Regeln für mehr Sicherheit

  1. Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen.
  2. Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf.
  3. Ich beobachte genau, präge mir Tätermerkmale ein.
  4. Ich organisiere Hilfe unter Notruf 133 oder EURO-Notruf 112
  5. Ich kümmere mich um Opfer.
  6. Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung.

 Für eine Gesellschaft des Hinsehens und Hinhörens, nicht die des Wegschauens!

Schutz vor Dieben und Einbrechern

Alarmanlagen-Aktion des Landes Burgenland:

http://www.sicherimburgenland.at/alarmanlagenaktion/informationen

Sicherheit bei Katastrophen
Schutz vor Fahrraddieben

Das Burgenland ist durch seine gut ausgebauten Radwege, die zum Teil durch unberührte Natur führen, ein äußerst beliebtes Urlaubsziel für Hobby- und Freizeitsportler.Viele haben bereits ihr beliebtes Fahrrad aus dem Keller geholt und startklar gemacht.

Haben Sie aber wirklich alles gemacht?

Das Burgenland hat im Vergleich zu anderen Bundesländern wohl die wenigsten angezeigten Fahrraddiebstähle und mit 38,4 % die höchste Aufklärungsquote, dennoch sollten Sie Ihr Fahrrad nie ungesichert abstellen.

Ein geschickter Dieb braucht nur wenige Sekunden und schon ist das geliebte Fahrrad weg. Der Fahrraddiebstahl wird teilweise durch eine fehlende oder eine schlechte Sicherung (Billigschlösser) begünstigt. Entscheiden Sie sich bei Ketten-/Bügelschlösser in jedem Fall für „geprüfte Qualität“.

  • Schließen Sie Ihr Fahrrad immer mit einem geeigneten Fahrrad-Schloss an einen festen Gegenstand wie einen Zaun an – wenn möglich auch in Fahrradabstellräumen.
  • Nutzen Sie einen Fahrradpass, in den Sie die Rahmennummer usw. eintragen können, und verwahren Sie diesen in Ihren persönlichen Unterlagen.
  • Lassen Sie Ihr Fahrrad codieren und dadurch auch registrieren

Fahrrad-Codierung - kostenlos – durch Ihre Polizei

Dabei wird ein individueller Code in den Rahmen eingraviert. Damit lässt sich ein Fahrrad identifizieren und zuordnen. Bei der kostenlosen Codierung Ihres Fahrrades erhalten Sie auch einen Fahrradpass. Verwahren Sie ihn sorgfältig!

Die Termine erfahren Sie bei Ihrem Stadtpolizeikommando unter der Hotline 059133. 

Gefahr durch Wildwechsel

Wenn die Tage immer kürzer werden und durch widrige Wetterverhältnisse schlechte Sicht besteht, steigt die Gefahr der Verkehrsunfälle mit Wildtieren sprunghaft an.

Der Burgenländische Zivilschutzverband informiert über Vorsichtsmaßnahmen bei Fahrten in der Dämmerung und bei Dunkelheit, um Wildunfälle zu vermeiden.

Landesförderungen für mehr Sicherheit

Das Land Burgenland fördert den Einbau von Alarmanlagen und Sicherheitstüren.

Informationen zu den Förderungen erhalten Sie auf den Internetseiten des Landes Burgenland: www.burgenland.at

Die Tricks ungebetener Gäste

Einschleichdiebe und Hausbetrüger sind mit allen Wassern gewaschen. Sie sind freundlich, wirken vertrauenserweckend und nützen die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer skrupellos aus.

  • Glas Wasser-Trick
    Eine Dame (oft auch in Begleitung) klingelt an der Tür, bittet um ein Glas Wasser und drängt in die Wohnung. In unbemerkten Augenblicken sucht sie nach Wertsachen.
  • Gaskassier
    Betrüger kassieren als falsche Beamte ein Gas- oder Stromnachzahlung, heben als falsche Kriminalbeamte Strafen ein oder kommen als Handwerker.
  • Zettel-Trick
    Zwei Personen geben vor, jemanden im Haus eine Nachricht hinterlassen zu wollen und ersuchen um Zettel und Bleistift. Kaum hat man sich’s versehen, sind sie in der Wohnung.
  • Glücksboten
    Ein freundlicher Herr stellt sich als Angestellter der Pensionsversicherung vor. Man wolle zu wenig überwiesene Pension ausbezahlen und benötige das Sparbuch samt Losungswort.

Die Tipps des Zivilschutzverbandes:

  • Wohnungstür stets zusperren - auch wenn jemand zu Hause ist. Beim Öffnen der Türe Sperrkette vorlegen. Kinder anweisen, Fremde nicht in die Wohnung zu lassen.
  • Auch von Beamten einen Ausweis verlangen.
  • Vertreter und Personen, die um ein Glas Wasser oder Schreibzeug ersuchen, nicht in die Wohnung lassen; die Tür verschließen und das Gewünschte allein aus der Wohnung holen.
  • Strom- oder Gaskassiere werden durch eine Postkarte angekündigt, Betrüger nicht.
  • Vorsicht bei freundlichen Helfern, die sich z.B. anbieten, die Tasche zu tragen.
  • Gold, Schmuck, Wertsachen, die nicht ständig benötigt werden, in einem Safe deponieren.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Kriminalprävention beim Landespolizeikommando in Eisenstadt.

Sicherheit für Kinder
Sicher in den Urlaub

Die Polizei empfiehlt:

Wer seinen Urlaub plant, sollte sich mehr Gedanken machen, als nur darüber, wohin es geht. Vorsorge für die eigene Sicherheit zahlt sich aus. So kann man den Urlaub auch möglichst unbeschwert genießen.

Vor dem Urlaub:

  • Vermeiden Sie Zeichen der Abwesenheit (Briefkasten und Werbematerial leeren lassen); heruntergelassene Rollläden signalisieren, dass niemand Zuhause ist
  • Zeitschaltuhren verwenden!
  • Fenster und Türen verschließen, niemals kippen Legen Sie ein Eigentumsverzeichnis mit Beschreibung und Fotos ihrer Wertgegenstände an.

Während des Urlaubs:

  • Lassen Sie Ihr Gepäck am Flughafen/Bahnhof niemals unbeaufsichtigt
  • Tragen Sie im Gedränge/öffentlichen Verkehrsmitteln die Handtasche oder den Rucksack verschlossen vor dem Körper oder fest unter dem Arm
  • Tragen Sie Geld, Kreditkarten und Papiere in verschiedenen Innentaschen - möglichst dicht - am Körper. Benutzen Sie Brustbeutel oder Geldgürtel.
  • Heben Sie Bargeld nur an Geldautomaten in Banken ab; bei Bezahlung mit Kreditkarte: lassen Sie diese niemals aus dem Auge!

Bei Verlust Ihres Reisepasses sofort bei der örtlichen Polizei eine Diebstahls- bzw. Verlustanzeige erstatten. Bei den österreichischen Vertretungsbehörden/EU-Vertretungsbehörden erhalten Sie Hilfe!

Nutzen Sie die Möglichkeit der kriminalpolizeilichen Beratung für den Schutz Ihres Wohnraums:
Unter der Tel.-Nr. 059133 für Sie erreichbar!

Schützen Sie Ihr Hab und Gut - und genießen Sie Ihren Urlaub!

Schutz vor Ski-Diebstahl

Immer mehr Wintersportlerinnen und Wintersportler werden Opfer von Diebstählen. Es gibt bevorzugte Tatorte für den Diebstahl: Ski- und Snowboardabstellplätze vor Liftanlagen und Hütten, ungesicherte Autodachträger und Autodachboxen und Skikeller.

Tipps der Kriminalprävention:

Beim Transport.

Am sichersten aufbewahrt sind Ihre Skier, Snowboards und Stöcke im verschließbaren Dachträger. Ideal ist eine Dachbox, die auch die Skischuhe mit aufnehmen kann. Skiträger oder die Transportbox gehören unbedingt versperrt.

In der Unterkunft.

Deponieren Sie Ihre Ski/Snowboards immer in einem versperrten Skikeller Ihres Hotels und erkundigen Sie sich nach diesbezüglich vorhandenen Sicherheitsvorrichtungen.

Nutzen Sie unbedingt die dort vorhandenen Sicherheitseinrichtungen gegen Skidiebstahl (versperrbare Ski- und Skischuhschränke, versperrbare Skiständer). Lassen Sie den Schlüssel zu einer solchen Sicherheitseinrichtung nicht unbeaufsichtigt.

Auf der Piste.

Stellen Sie Ihr Wintersportgerät auch vor der Skihütte nicht sorglos im Schnee ab. Lassen Sie Ihre Ski und Snowboards nicht unbeaufsichtigt.

Stellen Sie Ihre Skier nicht paarweise passend zusammen.

Tauschen Sie sie zum Beispiel mit Ihren Freunden. Sie erschweren den Dieben das richtige Paar zu finden.

Nach einem Diebstahl.

Im Falle eines Diebstahles erstatten Sie unverzüglich Anzeige bei der örtlichen Polizeiinspektion. Für Ihre Versicherung benötigen Sie eine Anzeigebestätigung.

Das Vortäuschen eines Diebstahls ist strafbar.

Sicherheit im Internet

Was sollte man beim Online-Shopping beachten? Wie lassen sich Online Communities und Soziale Netzwerke wie Facebook mit dem Schutz der persönlichen Privatsphäre vereinbaren? Wie macht man Kinder und Jugendliche fit fürs Internet? Wie schützt man sich vor Computerviren und anderen Online-Schädlingen? Zahlreiche wertvolle Tipps gibt es auf den folgenden zwei Internetseiten zum Nachlesen:

Facebook-Betrug mit Fake-Profilen

Vertrauen Sie Freunden auf Facebook? Würden Sie Freunden dort ihre Handynummer geben und ihnen einen Dienst erweisen? Besser nicht! Auf Facebook kursiert derzeit eine Betrugsmasche, die das Vertrauen unter Freunden ausnutzt. Seit einigen Wochen bekommen wir auch im Burgenland fast täglich Anzeigen über solche Betrugsfälle.

Die Betrüger suchen zu Beginn ein Facebook-Konto mit möglichst vielen öffentlichen Inhalten - allen voran Profilbild, Titelbild und Freundesliste. Daraufhin erstellen sie ein gleichnamiges Profil, eventuell mit leicht abgewandeltem Namen. Dieses ist auf den ersten Blick nur sehr schwer vom Original zu unterscheiden.

Auf Facebook erhält das Opfer nun eine Freundschaftsanfrage. Akzeptiert das Opfer die Freundschaftsanfrage, erhält es kurze Zeit darauf eine Nachricht über den Facebook Chat oder den mobilen Messenger. Der vermeintliche Freund bittet nun die aktuelle Handynummer zu schicken und ersucht im Zuge eines Chats SMS-Anfragen mit „Ja“ zu beantworten, weil es sich angeblich um eine Wette handelt.

Folgt das auserwählte Opfer dieser Anweisung, hat der Betrüger sein Ziel erreicht.

Durch diese Bestätigung wird über Bezahldienste, wie etwa PayPal Buy with Mobile, ein Buchungsvorgang aktiviert und das böse Erwachen kommt mit der nächsten Mobilfunkrechnung.

Auf solche Art wurden im Burgenland in den letzten Wochen in mehreren Fällen Überweisungen in der Höhe von je 99,99 Euro getätigt.

Tipps der Kriminalprävention:

  • Keine öffentliche Freundesliste oder Profilbilder: Wenn Sie Ihre Facebook-Freundesliste öffentlich zeigen, machen Sie Ihr Profil zum potenziellen Ziel für Betrüger. Ändern Sie daher die Sichtbarkeit Ihrer Freundesliste von "öffentlich" auf "Freunde" oder noch besser auf "nur ich".
  • Seien Sie misstrauisch: Erhalten Sie von einem Facebook-Kontakt eine erneute Freundschaftsanfrage, versuchen Sie Ihn auf anderem Kommunikationsweg zu kontaktieren. Geben Sie sensible Daten wie Passwörter, TANs und Bezahlcodes nie an Dritte weiter.

Wenn Sie dennoch durch gefälschte Facebook-Profile geschädigt wurden oder dies versucht wurde, melden Sie das gefälschte Konto bei Facebook und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Sicherheit beim Chatten und Surfen

Kinder sicher im Netz

Der intensive Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen bedeutet für Erziehungsverantwortliche eine ebenso intensive Auseinandersetzung mit den vielen Möglichkeiten und Gefahren des Internets.

Durch die Vertiefung mit dem Thema lassen sich die Inhalte leichter vermitteln, sowie die Fähigkeit der Kinder fördern, sich selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortungsbewusst durch das Netz zu bewegen.

Wertvolle Tipps an Eltern für einen sicheren Umgang mit dem Internet:

  • Seien Sie Vorbild und helfen Sie Ihren Kindern, sich gefahrlos in den Welten des Internets zu bewegen.
  • Lassen Sie Ihr Kind nicht mit dem Internet alleine.
  • Bereiten Sie Ihr Kind auf eine mögliche Konfrontation mit jugendgefährdenden Inhalten vor – wie Gewalt, Pornografie oder Rassismus – und vereinbaren Sie mit ihm, solche Seiten sofort wegzuklicken.
  • Machen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind mit der technischen Handhabung und den Anwendungen im Internet vertraut.
  • Stellen Sie Regeln für den Umgang mit dem Internet auf – zeitlich und inhaltlich – und achten Sie auf deren Einhaltung.
  • Zeigen Sie Interesse an den Freizeitaktivitäten Ihres Kindes – auch an seinem Surfverhalten. Fragen Sie Ihr Kind nach den gemachten Erfahrungen.
  • Interessieren Sie sich dafür, welche Freunde Ihr Kind im realen Leben hat? Dann erkundigen Sie sich auch nach den Freunden im Netz, sei es in sozialen Netzwerken oder in Chatforen!
  • Nutzen Sie Filterprogramme. Diese helfen Ihnen, Ihr Kind vor jugendgefährdenden Inhalten zu schützen.
  • Zeigen Sie ihm aber auch gute Kinderseiten und Angebote, die es nutzen kann. Das Internet ist ein normaler Bestandteil unseres Lebens geworden. Helfen Sie dabei, dass Ihre Kinder sicher im Netz unterwegs sind!

 Nützliche Tipps an Kinder für sicheres Chatten:

  • Chatte am Anfang nicht allein und suche Dir einen Chat, der von einem Moderator begleitet wird.
  • Gehe nicht in Chats für Erwachsene, weil da oft unangenehme Sachen geschrieben werden.
  • Und gib' auf keinen Fall Deinen Namen, Deine Adresse und Deine Telefonnummer bekannt.
  • Ein guter Spitzname, der nichts über Dich verrät, ist unheimlich wichtig.
  • Das absolut Wichtigste ist aber: Triff Dich nicht mit Leuten aus dem Chat und schicke Ihnen keine Bilder von Dir.
  • Bleib auch immer misstrauisch: Am anderen Ende sitzt vielleicht eine Person, die Dich aushorchen und belästigen will. Wenn Dir etwas komisch vorkommt, brich den Chat sofort ab und sage Deinen Eltern oder einem anderen Erwachsenen direkt Bescheid.

 

Tipps vom Kriminalbeamten

Für www.trausdorf-wulka.at beantwortete Gruppeninspektor Matthias Javorski, Spezialist für Eigentumsprävention im Bezirk Mattersburg, einige Fragen zum Thema Sicherheit:

Frage: Wie kann man bestehende Einfamilienhäuser oder Wohnungen für Einbrecher unattraktiv machen?

Antwort: Durch den Einbau einer Alarmanlage, Bewegungsmelder für Außenbeleuchtung, Zeitschaltuhren für die Beleuchtung im Innenbereich bei Abwesenheit.

F: Was ist beim Neubau von Häusern zu beachten?

A: Bereits im Rohbau Leerverrohrungen zu den Fenstern vorsehen. Bei Anschaffung einer Alarmanlage wäre nämlich die verkabelte Anlage wesentlich billiger. Eine Eingangstür mit Mehrfachverriegelung und Sicherheitsbeschlag wählen, bei den Fenstern Pilzzapfenbeschläge.

F: Welche Vorteile bringt der Einbau einer Alarmanlage?

A: Eine Alarmanlage als Einbruchmeldeanlage bringt Sicherheit für Familie und Wertsachen. Eine Außensirene am Haus wirkt abschreckend.

F: Wie kann ich mein Auto vor Einbruch und Diebstahl schützen?

A: Keine Wertsachen (Handy, Navi usw.) im PKW liegen lassen. Während der Nacht den PKW an beleuchteten Stellen abstellen.

F: Wie gebe ich Handtaschendieben keine Chance?

A: Die Handtasche immer geschlossen halten, immer vor dem Körper tragen. Auch beim Einkaufen am Körper tragen - nie im Einkaufswagerl ablegen.

F: Wie erkenne ich Trickbetrüger?

A: Meist handelt es sich um unbekannte Personen. Man sollte diese nie in den Vorraum des Hauses lassen, sondern Gespräche vor dem Haus führen. Im Notfall mit einem Anruf bei der Polizei drohen: Polizeinotruf: 059/133

F: Welche Maßnahmen sind vor dem Urlaubsantritt zu erledigen?

A: Verwandte, Bekannte oder Nachbarn vom Urlaub in Kenntnis setzen. Diese mögen Briefkästen entleeren und sich ab und zu beim Haus oder im Haus aufhalten. Ob am Flughafen oder im Urlaub - am Koffer keine Adressen auf den Namensschildern anbringen!

F: Wo erhält man weitere Informationen zum Thema Sicherheit?

A: Auf jeder Polizeidienststelle - im Landespolizeikommando, Abteilung Kriminalprävention oder bei Ihrem Präventionsbeamten im Bezirk: Polizeinotruf: 059/133

Schutz vor (Hochwasser-)Katastrophen

Die Hochwasserkatastrophe im Juni 2009 hat uns Trausdorferinnen und Trausdorfern eindringlich vor Augen geführt, mit welchen Schaden Naturgewalten anrichten können. Das Lebensministerium hat einen Ratgeber mit dem Titel "Die Kraft des Wassers" veröffentlicht, der wichtige Informationen für die Eigenvorsorge unter anderem bei Hochwassergefahr enthält.

Cover des Ratgebers Kraft des Wassers

Tipps für den Schutz vor Hochwasser

Das Lebensministerium empfiehlt:

  • Neue Gebäude nur außerhalb der Gefahrenzonen zu errichten
  • Auf die Errichtung eines Kellers zu verzichten
  • Gebäude gegen den Eintritt von Grundwasser abzudichten
  • Gebäude mit Rückstausicherungen (Rückstauklappen) gegen Rückstau aus Kanalisationswasser zu sichern
  • Gebäude durch Hochwasserschutzwände oder Dämme zu sichern
  • Die Außenwände durch Sperrputz, Steinzeugfliesen oder Kunststoffmaterialien abzudichten
  • Hochwassersichere Installationen und Heizungsanlagen einzubauen
  • Die Inneneinrichtung zu schützen, indem in hochwassergefährdeten Bereichen nur hochwasserunempfindliche Einrichtungsgegenstände verwendet werden, die entsprechend mobil sind, um sie bei Hochwasser in Sicherheit bringen zu können.

Mit Sandsackbarrieren, Dammbalkenbarrieren, maßgenau angefertigten Einsatzstücken für Tür- und Fensteröffnungen und wasserdichten Fenstern und Türen kann man Gebäudeschäden bei Hochwasserkatastrophen vermeiden oder verringern.

Uferbereiche pflegen!

Das Lebensministerium weist ausdrücklich darauf hin, wie wichtig es ist, die Uferbereiche von Gewässern zu pflegen: "Eigentümer/innen von Ufergrundstücken sind laut Wasserrechtsgesetz dazu verpflichtet, Ufer und Böschungen zu pflegen und Abflussbereiche freizuhalten. Das dient vor allem dazu, Verklausungen zu verhindern."

Hinweis

Die vorgestellte Broschüre des Lebensministeriums ist im Internet unter auf der Website des Ministeriums erhältlich.

Absetzbarkeit von Schäden bei Unwetterkatastrophen

Schäden, die bei Unwetterkatastrophen entstanden sind, können von der Steuer abgesetzt werden.

Das gilt sowohl für die Reparatur des Hauses als auch für den Neukauf von Einrichtungsgegenständen.

„Es handelt sich dabei um außergewöhnliche Belastungen, die bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden können“, erklärt AK-Steuerexperte Reinhold Haring.

Sofern sie nicht vom Katastrophenfonds oder einer Versicherung getragen werden, können folgende Kosten ohne Selbstbehalt von der Steuer abgesetzt werden:

  • Kosten der Beseitigung von Wasser- und Schlammresten sowie unbrauchbarer Gegenstände und Sperrmüll, Raumtrocknung und Mauerentfeuchtung, egal ob für Erst- oder Zweitwohnsitz.
  • Reparatur und Sanierung beschädigter Gegenstände: Dazu zählen z. B. die Erneuerung des Verputzes, Ersatz der Fußböden, Ausmalen von Räumen, Sanierung der Kanalisation bzw. Senkgruben, Reparatur von Zäunen, Pflasterungen und die Reparatur beschädigter Fahrzeuge. Dies gilt allerdings nur für den Erstwohnsitz und nicht für sogenannte „Luxusgüter“ wie ein Schwimmbad.
  • Ersatzbeschaffungen: Dies sind der Neubau von Gebäuden bzw. Gebäudeteilen für den Hauptwohnsitz sowie Kosten für den Kauf neuer Möbel, Kleidung (2.000 Euro pro Person im Haushalt) oder Geschirr sowie Elektrogeräte in voller Höhe.
  • Kosten für den Ersatz von Mopeds und Fahrrädern (nicht jedoch Sporträder und andere Sportgeräte) sowie der Schaden an Pkw im Ausmaß des Zeitwertes des zerstörten Fahrzeuges.

Zu beachten ist: Unterlagen, die als Nachweis der Schäden dienen, sollten gesammelt werden. Dazu zählen Fotos, die den Schaden dokumentieren, falls vorhanden eine Niederschrift der Gemeindekommission, eigene Aufzeichnungen über Schäden sowie Rechnungen und Belege aller Kosten. Eigenleistungen sind leider nicht absetzbar.

Rettungsgasse

Rettungsgassen sind ab 1. Jänner 2012 bei Staubildung Pflicht auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bzw. Autostraßen.

Hier finden Sie die erforderlichen Informationen über die neuen Regelungen: