S 31 Ausbau gestoppt

23. Februar 2010 - Wie Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrat Helmut Bieler kürzlich bekannt gaben, wird es zu keiner Verlängerung der S 31 kommen. Einer kleinräumigen Umfahrung von Schützen soll der Vorzug gegeben werden. Das Land Burgenland übernimmt die Finanzierung der Gesamtkosten von voraussichtlich 15 Millionen Euro.

Damit hat Landeshauptmann Hans Niessl sein Versprechen vom Juli 2009 eingelöst. Im Zuge der SPÖ Radtour hatte er vor dem Sozialzentrum Trausdorf gegenüber zahlreichreichen Trausdorferinnen und Trausdorfern erklärt: "Ich werde alles daran setzen, dass hier nicht gegen die betroffenen Menschen gebaut wird. Es wird keinen Ausbau der S31 gegen den Willen der Gemeinde geben!"

Die Gemeinde Trausdorf hat sich von Anfang an gegen einen Ausbau der S 31 zur Wehr gesetzt und die Verlängerung der Schnellstraße abgelehnt. Die Trasse der Südvariante wäre bis auf 600 Meter an unsere beiden Feriensiedlungen herangekommen, ohne dass ausreichende Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen gewesen wären.

Bürgermeister Viktor Hergovich ist erleichtert: "Obwohl wir gute Argumente gegen den Weiterbau hatten, hätten wir das Asfinag-Projekt lediglich verzögern, aber sicher nicht verhindern können. Lediglich Landeshauptmann Hans Niessl konnte die Verlängerung der S 31 stoppen und er hat die Trausdorferinnen und Trausdorfer nicht im Stich gelassen."

Weitere Informationen zum Stopp des S 31 Ausbaus lesen Sie im aktuellen
Amtsblatt Februar 2010 .

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