Bürgermeister informiert die Bevölkerung

4. Februar 2010 - Gestern, am 3. Februar, fand im Sozialzentrum die Bürgerversammlung statt. Zahlreiche Trausdorfer Gemeindebürger durften sich dabei ein Bild von den zahlreichen Aktivitäten der Gemeinde machen. Bürgermeister Viktor Hergovich informierte über die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2009 und die Vorhaben für heuer.

Amtmann Franz Hergovich Bürgermeister Viktor Hergovich Gemeinderätin Iris Peck und Landtagsabgeordneter Robert Hergovich

Bild oben: Amtmann Franz Hergovich, Bürgermeister Viktor Hergovich, Gemeinderätin Iris Peck und Landtagsabgeordneter Gemeindevorstand Robert Hergovich bei der Gemeindeversammlung im Sozialzentrum.

"Unser wichtigstes Projekt ist heuer die Erweiterung des Kindergartens", berichtete der Bürgermeister. Seit dem Jahr 2009 dürfen Kinder bereits ab zweieinhalb Jahren den Kindergarten besuchen. Für die dafür nötigen Umbauarbeiteod  haben die Gemeinden drei Jahre Zeit. Trausdorf hat mit den Planungen bereits im Vorjahr begonnen und wird bis zum Herbst dieses Jahres den derzeit bestehenden zweigruppigen Kindergarten zu einem Gebäude mit drei Kindergartengruppen und einer Kinderkrippe ausbauen. Die Kinderkrippe wird gemeindeübergreifend mit der Gemeinde Oslip geführt werden.

Während der Bauphase werden die Kindergartenkinder mit ihren Pädagoginnen voraussichtlich in das Trausdorfer Sozialzentrum übersiedeln. Die Kosten für die Erweiterung des Kindergartens betragen aufgrund einer vorläufigen Grobkostenschätzung voraussichtlich € 800.000 netto.

Ein weiteres Großprojekt betrifft den Hochwasserschutz. Trausdorf war eine jener Gemeinden, die vom Hochwasser im Juni 2009 besonders stark betroffen waren. Um künftige Schäden auszuschließen, soll das Bachbett der Wulka auf eine Durchflussmenge von bis zu 46 Kubikmetern/Sekunde erweitert werden. 2010 wird der Abschnitt von der Magdalenabrücke bis zur Friedhofsbrücke hochwassersicher gemacht. Seitens Bund und Land gibt es bereits eine Förderzusage für € 240.000,-. Davon tragen Bund und Land jeweils 40 Prozent, den Rest bezahlt die Gemeinde.

Der geplanten Verlängerung der S31 steht die Gemeinde Trausdorf nach wie vor negativ gegenüber. „Wir haben beim Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren eine negative Stellungnahme abgegeben“, informierte Bürgermeister Hergovich die Bürger. Die geplante Trasse würde bis auf 600 Meter an die Trausdorfer Feriensiedlung herankommen, die Lärmbelastung würde laut einem Gutachten auf 43,5 Dezibel steigen. „Wir lassen keine Möglichkeit aus, über dieses Projekt mit den Verantwortlichen im Land zu sprechen und für eine kleinräumige Umfahrungsvariante zu werben“, versicherte der Bürgermeister den Anwesenden.

Im Rahmen der Dorferneuerung plant die Gemeinde eine Fragebogenaktion für alle wahlberechtigten Bürger. Die Projektgruppe „Gesundes Dorf“ arbeitet derzeit Vorschläge für Aktionen aus. Trausdorf gehört auch zu den „Poljanci“-Gemeinden, die derzeit an einem gemeinsamen Radwegprojekt arbeiten, das alle zwölf Gemeinden mit kroatisch sprechendem Bevölkerungsanteil in der Wulkaebene verbinden soll.

Grün wird das Jahr für die Bewohner der Waldgasse: Nach der gelungenen Neugestaltung der 800 Meter langen Straße werden auf den Grünstreifen und „Ohrwascheln“ Bäume gepflanzt.

Der Bericht des Bürgermeisters kann als Powerpoint-Präsentation geöffnet werden. Die Dateigröße beträgt 7,6Megabyte.

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