Ausstellung über Bischof László

1. Juli 2008 - Am Samstag, 19. Juli, wird im Sozialzentrum Trausdorf eine Ausstellung eröffnet, die weit über die Gemeindegrenzen hinaus für Aufsehen sorgt: Die Ausstellung ist dem berühmtesten Bürger der Gemeinde gewidmet, Bischof Stephan László, der vor 95 Jahren geboren wurde und 1995 verstorben ist.

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Stephan László war der erste Bischof der Diözese Eisenstadt. Am 25. Februar 1913 wurde er in Pressburg geboren. Von 1915 bis 1936 wirkte Lászlós Mutter in Trausdorf als Lehrerin. Ihr Sohn wuchs hier dreisprachig auf. Neben seiner kroatischen Muttersprache lernte er auch Ungarisch und Deutsch. Nach dem Gymnasium studierte Stephan László Theologie und wurde am 19. Juli 1936 in Wien zum Priester geweiht. Er bekleidete zahlreiche Funktionen, war unter anderem Leiter des Caritas-Referates, Advokat des Kirchlichen Gerichtes und päpstlicher Ehrenkämmerer (Monsignore), bevor er am 11. November 1956 zum Bischof geweiht wurde.

1960 wurde die Diözese Eisenstadt errichtet, deren erster Bischof Stephan László war Höhepunkte seines bischöflichen Lebens waren die Teilnahme am Zweiten Vatikanischen Konzil und der Papstbesuch in Trausdorf am 24. Juni 1988, der sich heuer zum 20. Mal jährte. Die Ausstellung im Sozialzentrum widmet sich auch diesem Ereignis, das vor 20 Jahren zahlreiche Gläubige tief bewegt hat. Ein halbstündiger Film berichtet über den Papstbesuch 1988

Bischof Laszlo und Papst Johannes Paul

Zu sehen sind bei der Ausstellung Stücke aus der umfangreichen Medaillensammlung, Orden und Auszeichnungen, Bilder und Skulpturen aus der Präsentensammlung, Geschenke von den Patoralbesuchen und als besonderes Ausstellungsstück der Konzilsring.

In einem zweiten Raum sind großformatige Fotografien zu sehen, die das Dorf im Jahr 1921 zeigen und Lászlós Leben im Kreise seiner Familie, Verwandten und Freunde dokumentieren.

Eröffnung: Samstag, 19. Juli, 19 Uhr.
Öffungszeiten: 20. Juli bis 10. August, täglich außer Montag von 16 bis 19 Uhr.

Bischof Laszlo

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